April 28th, 2008
Apple hat seinen iMacs ein Facelift verpasst und gleichzeitig die Preise gesenkt, was angesichts des dramatischen Euro/Dollar-Kursverlaufes auch dringend angebracht war. Den günstigsten iMac gibt es nun mit 20 Zoll schon unter 1000 Euro. Oben hinaus kommt man jetzt über die 3 GHz und bekommt auch von der Grafik her mit der Nvidia GeForce 8800 GS mit 512 MByte Speicher etwas Ordentliches mit.
Apple kommt hier als erster Hersteller mit den CPUs der neuen Montevina-Plattform von Intel auf dem Markt. Bei dem Einstiegsprozessor scheint es sich um den verkleinerten Chip Core 2 Duo SP9400 zu handeln, während die beiden großen CPUs um Core 2 Extreme X9100 mit 3,06 GHz und Core 2 Duo T9600 mit 2,8 GHz handelt. Den 2,66 GHz Prozessor, ebenfalls mit 6MB Cache und 1066 MHz FSB, kann ich noch nicht zuordnen - vielleicht ein SP9600 (oder SP9500), mit dem niemand gerechnet hat.
UPDATE : laut TG Daily handelt es sich nicht um die Montevina-Plattform, sondern eine spezielle Anpassung der neuen Prozessoren für die aktuelle Santa-Rosa-Plattform. Dabei unterscheiden sich die Prozessoren teilweise lediglich in ihrer Energieaufnahme.
Wer gerade vor einer Neuinvestition in einen Computer steht, der sollte sich die Systeme als Allround-Alternative (Mac OS, Windows, Linux) auf jeden Fall überlegen. Hier bekommt er das Neueste vom Neuen zu einem anständigen Preis. Je nach Ausstattung lässt sich damit auch gut spielen (immer ein Kernargument gegen iMacs) und beim Stromverbrauch, Lärmbelästigung, sowie natürlich dem Design lassen sie andere Desktop-Systeme weit hinter sich. Studenten sollten sich bei den einschlägigen Online-Shops umsehen um zusätzlich zu sparen - die Differenz investiert man am Besten in Hauptspeicher.
Diese Zeilen entstanden auf einem iMac der letzten weißen Generation. Ich möchte ihn nicht mehr wissen und werde mir zu gegebener Zeit sicher einen Nachfolger kaufen - oder einen Mac Pro mit zwei vier Octocores.
Der Mac Mini hat nur Preissenkungen erfahren - er ist schon lange nicht mehr interessant und bräuchte eine Totalüberarbeitung. Schade, dass Apple dieses tolle Konzept so vernachlässigt.
An dieser Stelle möchte ich allen PC-Benutzern und Mac-Einsteigern auch noch das c’t Sonderheft Mac ans Herz legen. Durch die Facelifts ist es zwar teilweise schon veraltet, doch es bietet modellunabhängig auch etliche Tipps und gute Informationen zum Nischenprodukt Mac.
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