The pure beauty of IBM iDataplex

December 15th, 2008

A completely wired Rack is just beautiful - the view of three frontcabled IBM iDataplex-Racks stunning. And below that are two Infiniband-Switches almost as beautiful in their cabling.

3 IBM iDataplex Racks

3 IBM iDataplex Racks

2 Infiniband Switches

2 Infiniband Switches

Pictures taken by Torsten Bloth

Top500 - November 2008

November 19th, 2008

Vorgestern wurde die neue Top500-Liste veröffentlicht. Das Besondere ist dieses Mal das x86-System, welches ebenfalls die PFLOPS-Grenze überschritten hat. Das ist sicher eine ordentliche Leistung, aber sie hat bei diese Technologie auch ein extrem hohen Preis. So benötigt das System bei grob 40 TFLOPS weniger fast drei mal so viel Strom wie die Nummer 1, das Hybrid-System mit Cell-Prozessoren von IBM. Das ist nun der tatsächliche Nachweiß, dass die Zukunft der Höchleistungsrechner im PFLOPS-Bereich eher nicht rein x86 aussieht.

Etwas anderes das mir vor allem dadurch aufgefallen ist, dass HP mit 209 Systemen IBM mit 186 Systemen überholt hat, sind die vielen Ethernet-basierten Cluster (282). Meiner Meinung nach qualifiziert sich ein Cluster, das lediglich mit 1 GBit-Ethernet verknüpft ist, nicht als Supercomputer. Leider wird in den Angaben zu den Systemen nicht genauer genannt ob es sich um 1 oder 10 GBit handelt, so dass eine definitive Aussage über die “Qualität” der Top500-Liste mir so nicht möglich ist.

Ein bisschen Statistik zum Schluß: 410 der Systeme sind Cluster (139 IBM, 209 HP) und dabei 394 basierend auf x86 (38 AMD,356 Intel) - das sind damit inzwischen fast 80%. Dieser Trend ist wohl für die nächsten paar Jahre unumkehrbar, aber sicher nicht das letzte Wort.

Der Wandel im Benchmarking

July 21st, 2008

Das A&O der Hardware ist das Benchmarking. Kein Feature ist sinnlos genug und kein Trick zu offensichtlich um sich gegenüber dem Wettbewerb zu positionieren. Es vergeht auch keine Woche ohne Meldung, dass der Eine den Anderen bei irgendetwas wieder übertroffen hat. 

Grundsätzlich sollte das nicht verwundern, sind die Unterschiede bei gleicher Basistechnologie - z.B. x86 - oft nur noch marginal, wenn die Meisten sogar den selben Chipsatz verwenden. Um so mehr kommt es da auf die Konstruktion der Systeme an um noch das letzte Quantum [sic!] Leistung heraus zu holen. 

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AMD Roadmap Mai 2008

May 8th, 2008

AMD hat nun seine Roadmap bis 2010 veröffentlicht , wohl nicht zuletzt um Anleger und Kunden zu beruhigen und optimistischer zu stimmen, nachdem das mit Barcelona eine solch schwere Geburt war. Kern [sic] der Roadmap sind die Prozessorkerne, welche bis 2010 auf ein ganzes Dutzend steigen soll.

2010 - Dieser 12-Core Prozessor, wie bei AMD nun üblich nach einer F1-Rennstrecke Magny-Cours genannt, besteht aus zwei Hexa-Core Sao-Paolo Chips. Mit einer solchen Zwei-Prozessor-auf-einem-Die-Strategie gewannn Intel das Rennen um den ersten Quad-Core und führt sie auch jetzt noch erfolgreich weiter. Soa-Paolo wird natürlich auch einzeln erhältlich sein. Diese Generation wird auch einen neuen Sockel bekommen, sowie DDR3-RAM setzen. Außerdem will AMD 2010 dann zum ersten Mal mit einem eigenen Chipsatz aufwarten - der Kauf von ATI trägt hier dann endlich Früchte.

2008/09 - Die Sao-Paolo Prozessoren werden die Nachfolger von AMDs ersten AMD 6-Core vom zweiten Halbjahr 2009 Istanbul sein. Dessen Vorgänger Shanghai , von dem ihn quasi nur die Anzahl der Cores unterscheiden soll, wurde etwas vorgezogen und soll nun schon dieses Jahr als zweite Quad-Core Generation Barcelona ablösen. 6 MByte L3 Cache und Hypertransport 3 versprechen gute Performancezuwächse und mit 45nm, die AMD damit auch endlich einführt, sollte dabei auch der Energiebedarf noch gesenkt werden können.

Wenn AMD die Roadmap so realisieren kann, haben sie meiner Meinung nach die Möglichkeit wieder etwas gegenüber Intel aufzuholen. Auch neben den Produkten wird mit harten Bandagen gekämpft . Für wichtig halte ich insbesondere, dass Shanghai noch vor Intels Nehalem kommt. Dieser soll durch Intels QuickPath Interconnect , einem Hyptertransport -Äquivalent, AMD genau dort angreifen, wo sie bisher ihre Stärke haben.

iMac facelifts

April 28th, 2008

Apple hat seinen iMacs ein Facelift verpasst und gleichzeitig die Preise gesenkt, was angesichts des dramatischen Euro/Dollar-Kursverlaufes auch dringend angebracht war. Den günstigsten iMac gibt es nun mit 20 Zoll schon unter 1000 Euro. Oben hinaus kommt man jetzt über die 3 GHz und bekommt auch von der Grafik her mit der Nvidia GeForce 8800 GS mit 512 MByte Speicher etwas Ordentliches mit.

Apple kommt hier als erster Hersteller mit den CPUs der neuen Montevina-Plattform von Intel auf dem Markt. Bei dem Einstiegsprozessor scheint es sich um den verkleinerten Chip Core 2 Duo SP9400 zu handeln, während die beiden großen CPUs um Core 2 Extreme X9100 mit 3,06 GHz und Core 2 Duo T9600 mit 2,8 GHz handelt. Den 2,66 GHz Prozessor, ebenfalls mit 6MB Cache und 1066 MHz FSB, kann ich noch nicht zuordnen - vielleicht ein SP9600 (oder SP9500), mit dem niemand gerechnet hat.

UPDATE : laut TG Daily handelt es sich nicht um die Montevina-Plattform, sondern eine spezielle Anpassung der neuen Prozessoren für die aktuelle Santa-Rosa-Plattform. Dabei unterscheiden sich die Prozessoren teilweise lediglich in ihrer Energieaufnahme.

Wer gerade vor einer Neuinvestition in einen Computer steht, der sollte sich die Systeme als Allround-Alternative (Mac OS, Windows, Linux) auf jeden Fall überlegen. Hier bekommt er das Neueste vom Neuen zu einem anständigen Preis. Je nach Ausstattung lässt sich damit auch gut spielen (immer ein Kernargument gegen iMacs) und beim Stromverbrauch, Lärmbelästigung, sowie natürlich dem Design lassen sie andere Desktop-Systeme weit hinter sich. Studenten sollten sich bei den einschlägigen Online-Shops umsehen um zusätzlich zu sparen - die Differenz investiert man am Besten in Hauptspeicher.

Diese Zeilen entstanden auf einem iMac der letzten weißen Generation. Ich möchte ihn nicht mehr wissen und werde mir zu gegebener Zeit sicher einen Nachfolger kaufen - oder einen Mac Pro mit zwei vier Octocores.

Der Mac Mini hat nur Preissenkungen erfahren - er ist schon lange nicht mehr interessant und bräuchte eine Totalüberarbeitung. Schade, dass Apple dieses tolle Konzept so vernachlässigt.

An dieser Stelle möchte ich allen PC-Benutzern und Mac-Einsteigern auch noch das c’t Sonderheft Mac ans Herz legen. Durch die Facelifts ist es zwar teilweise schon veraltet, doch es bietet modellunabhängig auch etliche Tipps und gute Informationen zum Nischenprodukt Mac.

Der große Schalter im leeren Raum

April 26th, 2008

Nicholas Carr, Technologie-Pessimist und -Kritiker (und Blogger), sieht, wie schon etliche andere vor ihm, das Ende der PCs nahe. Vor fünf Jahren meinte er, dass ITechnik Unternehmen keine strategischen Wettbewerbsvorteile mehr bringe, er stellte fest “IT Doesn’t Matter“. Auch wenn man seine Meinung nicht teilt, ist es in jedem Fall ein lesenswerter Artikel.

Als kleine Erklärung: üblicherweise spricht man bei der strategischen Ausrichtung der Unternehmens-ITechnik von vier Typen:

  • commodity
  • utility
  • partner
  • enabler

Für ihn gibt es nur noch die commodity, die anderen drei spielen bei ihm keine wirkliche Rolle mehr.

Schon ein Jahr später kam er mit der Idee, dass ITechnik im Unternehmen aussterben werde und ausschließlich von einem Dienstleister als eine Art Versorgung wie Wasser oder Strom geliefert werden würde. Die Resonanz darauf war gegenüber seinem früheren Artikel eher gering, vielleicht auch weil er im selben Jahr diesen mit “Does IT matter?” nochmal präzisierte.

In seinem neuen Buch “The Big Switch” hat er den Versorgungsgedanken nun nochmal aufgegriffen und weitergedacht. Bei netzwertig hat Steffan Heuer ihn dazu interviewt (Teil 1, Teil 2).

Die Entwicklung, die er in seiner Glaskugel sieht, ist nicht unmöglich, aber in meinen Augen unwahrscheinlich. Er mag ein guter Schreiber mit sehr viel Fantasie und reativen Ideen sein, aber mit den Märkten dieser Welt scheint er sich nicht besonders gut auszukennen. Er meint, dass er die Gegenwart beschreibt und nicht die Zukunft und sollte doch lieber Science Fiction Autor werden. Read the rest of this entry »

ITechnisch.com am Start

April 24th, 2008

Seit langem fehlt mir in der deutschsprachigen Blogosphäre ein guter Blog, der sich ausschließlich um die IT dreht. Nicht nur um einzelne Aspekte oder Gadgets, sondern das ganze Spektrum. Deshalb habe ich auch meinen eigentlichen Plan einen Blog rund um High-Performance Computing zu kreieren aufgegeben und lasse dieses Thema stattdessen lieber hier mit einfließen.

Es ist nicht der erste Blog, den ich starte und auch nicht der erste Themenblog. Zuvor bin ich grandios mit bundesbote.de, einem deutschen Polit-Blog, gescheitert. Nicht zuletzt, weil Politik auch auf meinem persönlichen Blog hiegl.net ein große Rolle spielt. Zudem habe ich damals keine Mitstreiter gefunden.

Die Autoren dieses Blogs werden sich und ihre thematischen Schwerpunkte in den nächsten Einträgen selbst vorstellen. Wir beginnen nicht als geschlossene Gesellschaft und wollen nicht nur weitere Mitautoren gewinnen, sondern auch Gastbeiträge einbinden. Außerdem wollen wir mit wenigen, dafür besonders guten Beiträgen starten und uns dabei nicht unter Druck setzen jeden Tag mehrere Artikel rauszuhauen.

Wie der Titel schon sagt, soll die Technik im IT eine starke Rolle spielen. Das ist wahrscheinlich nur für eine Minderheit interessant, aber genau diese Minderheit wollen wir auch ansprechen.

In Theorie weiß ich, wie dieser Blog zum Erfolg geführt werden kann und doch gibt es auch viele Stolpersteine auf diesem Weg. Wir schreiten einfach mutig voran und freuen uns auf die gebloggte Auseinandersetzung mit einem der spannendsten Themen von heute und morgen: die IT.